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Kirche im Dialog

Dieser Internetauftritt wird zur Zeit überarbeitet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Leiterin Dr. Emilia Handke

1986 auf einer Landstraße nach Rostock geboren; hat Evangelische Theologie (Diplom) und Philosophie (B.A.) studiert und an der Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über kirchlich (mit)verantwortete Rituale für Konfessionslose promoviert (sog. Feiern der Lebenswende); neben einer Arbeit im DFG-Projekt zu den Veränderungen der kirchlichen und nichtkirchlichen Bestattungskultur in Marburg war sie anschließend Vikarin im Hamburger Nordosten.

Zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Konfessionslosigkeit in praktisch-theologischer und dabei auch empirischer Perspektive (Schwerpunkt Kasualien und Rituale, Kirchentheorie und religionspädagogische Fragestellungen), Gottesdienst-Konzeptionen und Unterrichtsmaterialien.

Publikationen

Publikationsliste Dr. Emilia Handke (PDF)

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Referent Dr. Dennis Bock

1980 in Hamburg geboren; Studium der Germanistik und Soziologie; literaturwissenschaftliche Promotion in Hamburg zum Begriff der Störung und seinen produktiven und lebensweltlichen Potenzialen; neben seiner Tätigkeit an der Arbeitsstelle Interkulturelle Literatur- und Medienwissenschaft der Universität Hamburg war er an zahlreichen Projekten beteiligt, die sich mit der Entwicklung und Diversität von Gesellschaften, ihren Akteuren und Dialogformen befassen.

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Über uns

Das Zusammenleben in einer facettenreichen Gesellschaft hält spannende Begegnungen bereit und stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Viele Bereiche der Kirche nehmen diese Herausforderungen an und sehen in ihnen die Chance und den Auftrag, Verantwortung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Miteinanders zu übernehmen.

Das neu gegründete Werk „Kirche im Dialog“ bündelt Erfahrungen, die auf diesen Ebenen gemacht werden, interpretiert sie und spielt sie – im Austausch mit den Diensten und Werken der Nordkirche sowie außerkirchlichen Partnerinnen und Partnern – neu in unterschiedliche gesellschaftliche Kontexte ein.

Dialog bedeutet hierbei, von den unterschiedlichen Perspektiven aller zu profitieren; sich auf der Basis eines respektvollen Umgangs von ihnen irritieren und bereichern zu lassen, einen unbekannten Blick einzunehmen oder sie zugunsten einer offenen Gesellschaft anzuerkennen und zu erhalten.

Wir verstehen uns als ein Werk in Aktion, das Anlaufpunkt, Beratungs- und Forschungsstelle ist, ebenso mutig aber auch neue Initiativen entwickelt.

„Kirche im Dialog“ ist jedoch nicht nur ein Werk der Nordkirche, sondern zugleich ein Prinzip, das unterschiedliche Ebenen und Bereiche berührt - zum Beispiel:

Gottesdienst und Kasualien

Wie können wir unsere Feierkultur verständlicher machen? Wie können Menschen Religion und Kirche außerhalb der Ortsgemeinden begegnen?

Stichworte: sich verändernde Interessentengruppen; neue, mitunter „riskante“ Liturgien; aber auch außerkirchliche Feier- und Begegnungsorte - siehe z.B. Popupchurch

Handeln im Zusammenleben

Wie können wir uns als Kirche in (zivil)gesellschaftliche Anliegen einbringen und im Rahmen von Bündnissen eine von Weltanschauungen unabhängige Relevanz erzeugen?

Stichworte: Koalitionen mit Initiativen und Arbeitskreisen, Gremien- und Stadtteilarbeit; Schaffen von Räumen der Kooperation und Interaktion.

Alltag und Kultur

Wo begegnen sich Menschen im Alltag und wo können wir ein plurales Zusammenleben weiter aktiv unterstützen und fördern?

Stichworte: Kultur im Dialog – Vergemeinschaftung durch (kooperative) Musik-, Theater- und Literaturformen

Seit 1. September 2018 sind wir aktiv – für die gesamte Nordkirche und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren. Fragen und Anfragen, Ideen und Kooperationsmöglichkeiten sind jederzeit willkommen, genauso wie konkrete Anliegen und Bedürfnisse.

Wir freuen uns auf einen vielseitigen Dialog, der im Rahmen unseres Werks gerade erst begonnen hat!