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Herzlich willkommen bei Kirche im Dialog

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland hat ein neues Werk „Kirche im Dialog“ eingerichtet.

In einem von 2011 bis 2016 befristeten Projekt hat die Arbeitsstelle Kirche im Dialog in Rostock erste Zugänge erarbeitet, wie die Nordkirche den Dialog mit Menschen mit säkularer Lebenshaltung führen kann. Nach Auswertung dieser Arbeit und der Entwicklung eines neuen Konzeptes hat die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland im März 2017 beschlossen, das Nordkirchenwerk „Kirche im Dialog“ einzurichten. Es wird dem Hauptbereich „Gottesdienst und Gemeinde“ zugeordnet und von einem Beirat begleitet. Zwei Referenten in Vollzeit und eine Sekretariatskraft in Teilzeit werden im neuen Werk tätig. Seinen Sitz wird es im Dorothee-Sölle-Haus in Hamburg haben. 

In allen Bereichen der Nordkirche – sei es in Gemeinden oder Diensten und Werken – leben Kirchenmitglieder vermehrt mit Menschen zusammen, die nicht-religiöse Lebenshaltungen haben. Die Intensität, mit der diese Realität erkannt, angenommen und gestaltet wird, ist in der Nordkirche sehr unterschiedlich ausgeprägt. Deshalb wird es die grundlegende Aufgabe des neuen Werkes sein, die jeweiligen Situationen wahrzunehmen und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen Ideen und Projekte zu entwickeln, wie das Zusammenleben über die Grenzen der verschiedenen Lebenshaltungen hinweg gestaltet werden kann.

 

 

Eine Zusammenfassung der bisherigen Erfahrungen finden Sie hier.

Inhaltliche Konsequenzen aus der bisherigen Arbeit finden Sie hier.

 

 

Neue Broschüren

„Von Haus aus war da nix mit Religiosität...“

Interviews mit konfessionslosen Menschen über Kirche, Glauben und Lebenssinn

Zukünftig wird es in der Frage der Anknüpfungspunkte und des Dialogs mit konfessionslosen Menschen verstärkt auf die persönlichen Begegnungen und Beziehungen von Kirchennahen und Kirchenfernen, insbesondere auf kirchengemeindlicher Ebene, ankommen. Fühlen sich Konfessionslose mit ihren unterschiedlichen weltanschaulichen Überzeugungen in der Kirche willkommen, ohne sich ändern zu müssen, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen und ohne das Gefühl zu haben, ein temporäres Annähern an die Kirche müsse möglichst zügig in ein langfristiges Engagement münden, zur Taufe oder zum Wiedereintritt führen, eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten...

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„The times, they are a-changin’…“

Kasualien neben den Kirchen

Die Titelzeile des über fünfzig Jahre alten Bob Dylan-Songs trifft auch für die über lange Zeiten hin fast ausschließlich von den christlichen Kirchen angebotenen Passagerituale zu. Die Monopolstellung christlicher Sakramente und Kasualien- bzw. Amtshandlungsangebote ist einer bunten Vielfalt gewichen. Neben den Kirchen ist eine vielgestaltige und stetig größer werdende Szene von Rednern und Ritualdesignern entstanden, auch wenn im Gesamt die Zahlen der nichtkirchlichen Passagerituale das Niveau der kirchlichen noch nicht erreichen...

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Fotoausstellung

„Wenn ich GOTT höre, denke ich an…“

Leere Rituale oder tiefes Vertrauen? Was verbinden Sie mit dem Begriff „Gott“? Den Gott in allen Dingen oder den abwesenden Gott, der die Menschen in ihrem Elend allein lässt? Fühlen Sie sich (auf-)gefangen?

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Interviews mit Konfessionslosen

Kirchenferne über Kirche, Glaube, Glück…

Woran glaubt, wer nicht an Gott glaubt? Was macht Glück aus? Welche Rolle spielt die Kirche für Menschen, die ihr nicht angehören? Fünf Konfessionslose aus Rostock und Umgebung erzählen, was sie im Leben trägt, wie sie Kirche heute erleben und was sie von ihr halten. Dabei geht es auch um die eigene Biografie und die Frage, welche Bedeutung Kirche und Glaube in der Familie und im Freundeskreis hatten und nach wie vor haben.

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